Genealogie Christian Post

Willi Arthur Große

Willy Arthur GroßeLeeftijd: 71 jaar19121984

Naam
Willy Arthur Große
Voornamen
Willy Arthur
Achternaam
Große
Geboren 13 december 1912 45 40
Bron: Standesamt
Details citaat: Aktenummer: G53
Tekst:

Gemeinde: Flemmingen

Geboorte van een zusHilda Frieda Große
10 mei 1915 (Leeftijd 2 jaar)
Bron: Standesamt
Details citaat: Aktenummer: 13
Tekst:

Gemeente: Flemmingen

Historisch Feit
Spaanse Griep Epidemie
tussen 1918 en 1919 (Leeftijd 5 jaar)

Notitie: De Spaanse griep was een beruchte griep-pandemie uit de jaren 1918-1919. Deze wereldwijde epidemie eiste naar schatting 20 tot 100 miljoen levens, een aantal dat het totale dodental van de Eerste Wereldoorlog ruimschoots overtreft. Het virus dat de Spaanse griep veroorzaakte was van het type H1N1.
Historisch Feit
Duitsland valt Polen binnen, begin Tweede Wereldoorlog
1 september 1939 (Leeftijd 26 jaar)

Notitie: Op 1 september 1939 viel nazi-Duitsland Polen binnen. De invasie begon met de Slag om Westerplatte. De Duitsers veroverden binnen vier weken het westelijk deel van Polen met een nieuwe tactiek, de Blitzkrieg oftewel bliksemoorlog.
Krijgsmacht
Pionier Ersatz Bataillon 14
vanaf 1942 tot 4 juli 1943 (Leeftijd 29 jaar)
Instantie: Stabkompanie
Tekst:

Erkennungsmarke: -1889- St. Kp. Pi. E. B. 14 Feldpostnummer: 48770 A Dienstgrad: Pionier

Einsatzraum: 16.09.1942-22.09.1942 - Weißenfels 23.09.1942 - Chemnitz

Overlijden van een broerHugo Otto Große
31 augustus 1942 (Leeftijd 29 jaar) Leeftijd: 33
Oorzaak: Gesneuveld (Gefallen)
Tekst:

Gefallen infolge Artilleriegeschoss Volltreffer.

Begrafenis van een broerHugo Otto Große
september 1942 (Leeftijd 29 jaar)
Tekst:

Begraafplaats: Deutscher Soldatenfriedhof

Krijgsmacht
404. Division
vanaf 5 juli 1943 tot 20 september 1943 (Leeftijd 30 jaar)
Instantie: Reserve Pionier Bataillon 24 - 1. Kompanie
Tekst:

Erkennungsmarke: -- Feldpostnummer: 48100 B Dienstgrad: Pionier

Einsatzraum:

Krijgsmacht
404. Division
vanaf 21 september 1943 tot 29 september 1943 (Leeftijd 30 jaar)
Instantie: Reserve Pionier Bataillon 24 - 3. Kompanie
Tekst:

Erkennungsmarke: -- Feldpostnummer: 48100 D Dienstgrad: Pionier

Einsatzraum: Wekrkreis IV (Dresden)

Krijgsmacht
154. Reserve Division
vanaf 30 september 1943 tot 1 oktober 1943 (Leeftijd 30 jaar)
Instantie: Reserve Pionier Bataillon 24 - 3. Kompanie
Tekst:

Erkennungsmarke: -- Feldpostnummer: -- Dienstgrad: Pionier

Einsatzraum: Generalgouvernement Zurawice

Krijgsmacht
Pionier Marsch Bataillon 56
vanaf 2 oktober 1943 tot 3 oktober 1943 (Leeftijd 30 jaar)

Instantie: 1. Kompanie
Tekst:

Erkennungsmarke: -- Einsatzraum: -- Feldpostnummer: -- Dienstgrad: Pionier

Krijgsmacht
137. Infanterie Division
vanaf 4 oktober 1943 tot 15 januari 1944 (Leeftijd 30 jaar)
Instantie: Pionier Bataillon 44 (motorisiert)
Tekst:
  1. Kompanie Erkennungsmarke: -- Einsatzraum: -- Feldpostnummer: 23021 Dienstgrad: Pionier

Am 16 januar 1944 verwundet in Channolowo. Granatsplitter rechter Oberschenkel.

Krijgsmacht
Krankensammelstelle "Gatschina"
vanaf 16 januari 1944 tot 31 december 1944 (Leeftijd 31 jaar)
Tekst:

Am 16 januar 1944 verwundet in Channolowo. Granatsplitter rechter Oberschenkel.

Krijgsmacht
18. Armee
1 januari 1945 (Leeftijd 32 jaar)
Instantie: Pionier Bataillon 44 (motorisiert)
Tekst:

Regio: Kurland

Stabs Kompanie Erkennungsmarke: -- Einsatzraum: -- Feldpostnummer: -- Dienstgrad: Pionier

Am ?-?-1945 gevangen genomen.

-- Dritte Kurlandschlacht -- Im Dezember setzte Frost ein, der verschlammte Boden gefror und erlaubte erneute Angriffsoperationen. Am 21. Dezember eröffnete um 07:20 Uhr morgens auf einer Breite von 35 km ein Artillerieschlag mit 170.000 Granaten den Angriff der 3. und 4. Stoß-, der 10. Garde-Armee sowie der 42. Armee. Die 3. Kurlandschlacht entwickelte sich an der Nahtstelle zwischen 16. und 18. Armee mit dem Ziel, den Kessel zu teilen und auf Libau vorzustoßen. Im Schwerpunkt verteidigten die 329., 225., 205. und 132. Infanterie-Division. Gegenstöße der 12. Panzer- und der 227. Infanterie-Division blieben erfolglos; die 132. Infanterie-Division konnte ihre Stellungen nicht mehr halten und wich aus. Unter Verlusten von 27.144 Gefallenen, Verwundeten und Vermissten gelang es am 23. Dezember 1944, die sowjetische Offensive zu stoppen. Über Weihnachten schwiegen die Waffen für zwei Tage; am 26. Dezember setzten die Sowjets ihre Offensive fort, zunächst südlich Tukkum, dann auch vor Libau. Bei Džūkste wurden die Stellungen der 19. lettischen SS- Division und der 227. Infanterie-Division überrannt, eilig zusammengezogenen Reserven gelang es, am 27. Dezember die Lage zu stabilisieren. Anfang 1945 standen noch etwa 400.000 Mann unter dem Befehl der Heeresgruppe. Die HKL verlief nun etwa 20 km südlich von Libau nach Osten bis hart südlich von Durbe und Schrunden, von dort an Frauenburg vorbei Richtung Tukkum zum Rigaer Meerbusen. Die 4. Panzer-Division, 32. Infanterie-Division, die abgekämpfte 227., die 218. und die 389. Infanterie-Division sowie die 15. lettische SS-Division wurden über Libau verladen und evakuiert. Am 15. Januar 1945 übergab Generaloberst Schörner die Führung der Heeresgruppe an Generaloberst Rendulic; dieser wurde jedoch nur zehn Tage später von Generaloberst von Vietinghoff abgelöst.

-- Vierte Kurlandschlacht -- Am 24. Januar 1945 eröffnete die Rote Armee mit elf Divisionen die 4. Kurlandschlacht. Die Angriffe beiderseits Prekuln, gefolgt von weiteren Angriffen zwischen Frauenburg und Tukkum zeigten die neue Taktik, an mehreren Stellen gleichzeitig anzugreifen und dadurch die Reserven des Gegners zu verzetteln. Im Schwerpunkt verteidigten die 30. Infanterie-Division und die überwiegend dänische SS-Division „Nordland“. Die Stellungen an der Vartaja mussten aufgegeben werden. Nachdem Eingreifreserven unterwegs waren, brachen weitere Angriffe gegen die 205. und die 215. Infanterie-Division bei Frauenburg sowie die 122. Infanterie-Division hervor. Die heftigen Angriffe erstickten nach Verlusten auf beiden Seiten in Schnee und Schlamm. Am 25. Januar 1945 erhielt die Heeresgruppe die Bezeichnung „Heeresgruppe Kurland“.

-- Fünfte Kurlandschlacht -- Am 20. Februar 1945 zählte die Heeresgruppe noch 352.000 Heeressoldaten, 21.000 Mann der Luftwaffe, 12.000 Mann der Waffen-SS sowie etwa 12.600 Mann des Reichsarbeitsdienstes und etwa 2400 Mann der höheren Stäbe. Lediglich die I. Gruppe des Jagdgeschwaders 54 flog mit ihren Focke-Wulf Fw 190 noch Unterstützungseinsätze für die Bodentruppen. Dessen erfolgreichster Jagdflieger Oberleutnant Otto Kittel war nach 267 Luftsiegen am 14. Februar 1945 gefallen. Die 5. Kurlandschlacht, die am 20. Februar 1945 mit heftigem Trommelfeuer und Schlachtfliegerangriffen begann, brachte den angreifenden 21 sowjetischen Schützendivisionen und 16 Panzerbrigaden trotz schwerster Verluste von 70.000 Mann kein Ergebnis. Lediglich das hart umkämpfte Džūkste ging verloren. Das seit dem 11. März einsetzende Tauwetter verwandelt alle unbefestigten Wege in Schlamm und hemmte jede Bewegung. Anfang März wurde die deutsche Zivilverwaltung in Kurland aufgelöst und die selbständige Republik Lettland ausgerufen.

-- Sechste Kurlandschlacht -- Am 10. März 1945 übernahm Generaloberst Rendulic erneut die Heeresgruppe, übergab jedoch bereits fünf Tage später das Kommando an Generalleutnant Hilpert, dem Befehlshaber der 16. Armee, der die Heeresgruppe bis zur Kapitulation führte. Am 18. März 1945 traten die sowjetischen Truppen zur 6. Kurlandschlacht an, um Frauenburg und Libau zu nehmen. Auch diese Schlacht wurde am 31. März ergebnislos abgebrochen. Am 12. März 1945 wurde den Soldaten der Heeresgruppe das Ärmelband Kurland als Kampfauszeichnung verliehen.

-- Kapitulation -- Als am 8. Mai 1945 die Heeresgruppe Kurland im Rahmen der Gesamtkapitulation der deutschen Streitkräfte die Waffen niederlegte, verließen auch die letzten fünf Schiffsgeleitzüge den Hafen Libau, begleitet von den letzten Jagdflugzeugen des JG 54. Mit den letzten Transporten gelangten trotz russischer Luftangriffe noch etwa 27.700 Mann nach Deutschland. Kurz zuvor hatte jede Division noch 125 Mann für den letzten Transport nach Deutschland melden können, und die angeschlagene 14. Panzerdivision sowie die 11. Infanteriedivision wurden fast vollständig evakuiert.

Biografie
Aus östlichem Gewahrsam gekommen.
28 oktober 1949 (Leeftijd 36 jaar)
Tekst:

-- Geschichte -- 1946 wurde die Stadtverwaltung Frankfurt (Oder) von der Provinzialverwaltung und der Zentralverwaltung für deutsche Umsiedler beauftragt, ein Lager für die aus der Kriegsgefangenschaft der Sowjetunion zurückkehrenden Soldaten einzurichten. Die Nähe zum Gut Gronenfeld gab dem Lager seinen Namen. Bereits 1942 hatte das Reichsinnenministerium hier ein Lager für Fremdarbeiter errichten lassen. Nach dem Krieg nutzen die sowjetischen Truppen das Lager zuerst als Sammellager für Kriegsgefangene und ab dem 29. April 1946 als Quarantänelager.

Im März 1946 wurde für das Lager durch das Sozialamt Frankfurts die Einstellung von Personal vorgenommen, das Aufräum- und Instandsetzungsarbeiten im Lager vornehmen sollte.

Der Bericht über eine Besichtigung des Lagers am 9. Mai 1946 macht den schlechten Zustand des Lagers deutlich. Die Fenster der Baracken waren zerbrochen oder fehlten, ebenso die Türen. Die Dächer waren undicht, und es gab kein fließendes Wasser.

Mitte April 1946 wurde eine eigene Lagerverwaltung bestimmt, die der Provinzialverwaltung Brandenburg unterstellt und von Frankfurt beaufsichtigt wurde. Lagerleiter wurde Max Homann.

Am 27. Juli 1946 erreichten die ersten Heimkehrer das Lager, welches inzwischen weitgehend instandgesetzt worden war. In Frankfurt angekommen, wurden die Männer entweder in der Hornkaserne oder im Lager Gronenfelde von Mitgliedern der SED begrüßt und auf die neue Situation Deutschlands vorbereitet. Später übernahmen auch andere Parteien diese Funktion. Vom Lager wurden die Männer, abhängig von ihrem Wohnort, weitergeleitet. Medizinisch standen neun Ärzte, 30 Krankenschwestern und sechs Sanitäter zur Verfügung. Die ersten Transporte kamen vor allem aus Ungarn, Polen und Rumänien, erst später aus der Sowjetunion. Als die ersten Transporte aus der Sowjetunion eintrafen, gab es eine Veränderung des Ablaufs. Bis dahin waren die Männer direkt im Lager Gronenfelde angekommen. Jetzt wurden sie zuvor im Lager Hornkaserne, Bezeichnung Kriegsgefangenenlager 69 Frankfurt Oder, aufgenommen, wo sie entlaust wurden und sich waschen konnten. Über die dortige Behandlung durch die deutsche Lagerpolizei gab es wiederholt Beschwerden. So tauschten sie, unter dem Vorwand, in Gronenfelde würden ihnen alle Rubel abgenommen, Geld zu schlechten Kursen um, stahlen Geld und tauschten gute Kleidung der Heimkehrer gegen verschlissene aus. Am nächsten Tag wurden sie ins drei Kilometer entfernte Lager Gronenfelde geschickt, wo der weitere Transport organisiert werden konnte. Das Lager tauschte die mitgebrachten Rubel im Verhältnis 1 Rubel für 2 Reichsmark um, nach der Währungsreform der Sowjetunion ab dem 1. April 1948 erhielten die Männer 0,63 RM pro Rubel. Die Presse berichtete am 25. September 1946 ausführlich vom Lager, als der 120.000. Gefangene das Lager passierte. Auch hatten sich Vertreter von Behörden, Parteien und Gewerkschaften dazu eingefunden. Am 27. September 1946 trafen die ersten zivilen Gefangenen aus der Sowjetunion im Lager ein. Bis 1947 wurden Verstorbene auf dem Nuhnen-Friedhof bestattet, danach auf dem Stadtfriedhof Frankfurts. Um die Krankenhäuser Frankfurts zu entlasten, wurden ab dem 10. September 1946 zweimal pro Woche Lazarettzüge eingesetzt, welche Kranke in Richtung ihrer Heimat transportierten. Der erste Zug transportierte 689 Kranke, drei Ärzte, zehn Sanitäter und 18 Schwestern. Vom Juli bis zum Dezember 1946 starben 492 Heimkehrer in Frankfurt. Das Hauptpostamt Frankfurts eröffnete 1947 eine Poststelle im Lager, welche ein Jahr darauf noch erweitert wurde. Damit bestand die Möglichkeit, an drei Schaltern Telegramme abzuschicken und zwei Telefonapparate zu nutzen. Die Beförderung von Postkarten war dabei kostenlos. Um die medizinischen Kapazitäten des Lagers zu erweitern, wurde am 17. Juli 1947 zwischen dem brandenburgischen Ministerium für Arbeit und Soziales und der Stadt Frankfurt ein Vertrag zur Übernahme des städtischen Behelfskrankenhauses Westkreuz in der Breiten Straße 24, heute Rosa-Luxemburg-Str., geschlossen.

Am 27. Juli 1947 wurde das einjährige Bestehen des Lagers gefeiert, dazu hielt der Intendant des Stadttheaters Assmuss auf einer Kundgebung die Eröffnungsrede. Weiterhin sprachen der Oberbürgermeister Wegener und der Bürgermeister Frankfurts Jentsch und andere. Am 26. Oktober 1947 wurde mit Rudi Ohme der 300.000. Heimkehrer durch das Lager geleitet, was für eine Kundgebung im Lager genutzt wurde. Eine Personalaufstellung vom 19. September 1947 gab 67 Angestellte für das eigentliche Lager an, davon einen Arzt und zwei Sanitäter. Weiterhin gab es in der Sanitätsstation Westkreuz 39 Angestellte, darunter zwei Ärzte sowie das Transportpersonal mit 34 Angestellten, davon vier Ärzte. Hinzu kamen noch einige Mitarbeiter, die nicht direkt der Lagerverwaltung unterstanden. Im Winter des Jahres '47 kam es zu einem kritischen Brennholzmangel. Die Situation war wohl durch mangelnde Initiative der Lagerleitung verursacht worden. Landesminister Schwob schrieb am 17. Dezember 1947 an den Frankfurter Oberbürgermeister: Bezeichnend ist, dass es allen anderen Lagern gelungen ist, ausreichend Vorräte an Holz heranzuschaffen, und dass nur allein Gronenfelde dies nicht erreicht hat. Es bleibt daher nur übrig anzunehmen, dass der Lagerleiter nicht die Entschlußkraft besitzt, schwierige Situationen zu meistern.

Am 27. Januar 1948 brach in der Geschäftszimmerbaracke ein Brand aus, der durch die Feuerwehr gelöscht werden musste. Dabei wurde der illegale Waffenbesitz des Lagerleiters Vogel offenbar, der daraufhin sofort entlassen wurde, und der bis dahin stellvertretende Leiter Rösch wurde zum kommissarischen Leiter bestimmt. In dem Winter machte sich auch ein Mangel an Heizmaterial bemerkbar. Ab dem 1. April 1948 wurde Bernhard Janke, bisher politischer Instrukteur des Lagers, zum Lagerleiter ernannt. Im Sommer 1948 führte ein Wanderkino drei Monate lang im Lager Filme vor. Ab dem Sommer 1948 wurden die Einwohner Brandenburgs, Berlins, Mecklenburgs, Sachsens und Sachsen-Anhalts direkt nach Hause geschickt statt über ein weiteres Lager. Daher errichtete das Reichsbahnamt 7 eine Fahrkartenausgabe ein. Die Finanzierung der Fahrkarten erfolgte durch die einzelnen Länder.

Die Gesundheitssituation der Heimkehrenden besserte sich im Verlauf der Jahre deutlich. 1947 waren etwa 70 Prozent krank, 1948 nur noch 12 Prozent. Auch die Notwendigkeit zur Einweisung in ein Krankenhaus war gesunken; 1947 waren es 0,5 Prozent, 1948 0,33. Durch diese verbesserte Situation wurde eine Entlastung der Sanitätsstationen und Krankenhäuser spürbar. Daher konnte der Rat der Stadt Frankfurts am 18. Mai 1948 die Sanitätsstation Westkreuz übernehmen.

Ankunft im Lager (1948) Im 4. Quartal 1948 sank die Zahl der durch das Lager geleiteten Menschen stark, und im Januar und Februar 1949 blieben die Transporte vollständig aus. Ende März 1949 stiegen die Transporte dann schlagartig wieder an und verlangten die Durchschleusung von 31.000 Menschen innerhalb von zehn Tagen. Ebenfalls Anfang 1949 wurde Herr Ziegelsdorff Leiter des Lagers, der aber am 7. September desselben Jahres entlassen wurde und am 12. September 1949 durch Ernst Schäfer ersetzt. Am 27. März 1949 gab es einen kleineren Brand, der durch einen Ofen ausgelöst wurde. Der Schaden war aber gering. Im September 1948 wurde ein Geschäft im Lager errichtet. Aufgrund der stetig wachsenden Nachfrage wurde 1949 zusätzlich ein Laden der HO eröffnet. Am 13. April 1949 traf im Lager Gronenfelde der erste Transport Vertriebener aus den jetzt polnischen Gebieten ein. Ab September 1949 wurde begonnen, die bis dahin geführten Registrierlisten in eine Kartei zu überführen, um so einen besseren Zugriff auf die Daten zu haben. Im Dezember 1949 wurde der größte Durchgang von Gefangenen, ca. 95.000, verzeichnet. Im Januar 1950 kamen die letzten Transporte aus Brest nach Frankfurt mit etwa 18.000 Heimkehrern und Zivilinternierten.

Nach dem Ende dieser Transporte wurde das Lager ab Februar 1950 auf die Durchleitung von Umsiedlern aus Polen im Rahmen der Familienzusammenführung umgestellt. Primär sollten dafür allerdings die Lager in Wolfen und Fürstenwalde genutzt werden. Am 20. Februar 1950 kamen die ersten Umsiedlertransporte aus Polen an. Ende März 1950 wurden neue Kriegsgefangenentransporte aus der Sowjetunion angekündigt. Der Lagerleiter Ernst Schäfer trat 1950 zurück und wurde am 15. April von Erich Slupik ersetzt. Am 3. Mai 1950 passierte der letzte Heimkehrertransport Gronenfelde. Am 6. Mai 1950 wurde vom Berliner Rundfunk aufgrund einer Information der sowjetischen Nachrichtenagentur Tass das Ende der Rückführungen mitgeteilt. Daher wurde der Stadtverwaltung Frankfurt am 15. August 1950 das Lager übergeben, womit die Geschichte des Lagers endete.

Overlijden van vaderEmil Hugo Große
14 maart 195100:00 (Leeftijd 38 jaar) Leeftijd: 83
Oorzaak: Hartverlamming
Bron: Standesamt
Details citaat: Aktenummer: C 134
Tekst:

Standesamt: Naumburg (Saale) Plaats: Altenburg an der Saale Gemeente: Flemmingen

Aangever: Willy Große | Maurer | Naumburg (Saale) (zoon van de overledene)

Historisch Feit
Korea Oorlog
tussen 1950 en 1953 (Leeftijd 37 jaar)
Notitie: De Koreaanse Oorlog of Koreaoorlog was een oorlog tussen het door China en de Sovjet-Unie gesteunde communistische Noord-Korea en het door de Verenigde Naties, onder leiding van de Verenigde Staten, gesteunde Zuid-Korea. De directe oorzaak van het conflict lag in de na de Tweede Wereldoorlog doorgevoerde deling van het in 1910 door Japan geannexeerde Keizerrijk Korea. De oorlog begon in 1950 met een aanval van Noord-Korea op het zuiden en eindigde in 1953 met een wapenstilstand. Er is nooit een vredesverdrag gesloten, waardoor het conflict formeel nog steeds voortduurt.
Overlijden van een zusIda Linna ‘Lina’ Große
8 juli 195610:15 (Leeftijd 43 jaar) Leeftijd: 50
Adres: Canovastraße 9
Bron: Standesamt
Details citaat: Aktenummer: 1393
Tekst:

Standesamt: Tempelhof-Schöneberg Overleden in het Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum.

Begrafenis van een zusIda Linna ‘Lina’ Große
juli 1956 (Leeftijd 43 jaar)
Adres: Bergmannstraße 39-41
Bron: Privé
Tekst:

Begraafplaats: Dreifaltigkeitsfriedhof II

Overlijden van moederCharlotte Ida Schönewerk
8 juli 196001:15 (Leeftijd 47 jaar) Leeftijd: 88
Bron: Standesamt
Details citaat: Aktenummer: 419
Tekst:

Standesamt: Naumburg (Saale)

Aangever: Marie Graul | Naumburg (Saale)

Historisch Feit
Joeri Gagarin, eerste mens in de ruimte.
12 april 1961 (Leeftijd 48 jaar)

Notitie: Lancering van de Vostok 1 met aan boord Joeri Gagarin. Hiermee is de eerste mens in de ruimte een feit. De Vostok 1 vliegt in 1 uur en 48 minuten een keer rond de aarde.
Historisch Feit
Moord op J.F. Kennedy.
22 november 1963 (Leeftijd 50 jaar)

Notitie: De Amerikaanse president John F. Kennedy wordt vermoord. Hij wordt tijdens een rijtoer in Dallas doodgeschoten.
Overlijden van een broerKarl Kurt Große
15 februari 197014:15 (Leeftijd 57 jaar) Leeftijd: 68
Bron: Standesamt
Details citaat: Aktenummer: 11
Tekst:

Standesamt: Deuben

Historisch Feit
Toppop voor het eerst uitgezonden.
22 september 1970 (Leeftijd 57 jaar)

Notitie: Toppop voor het eerst uitgezonden met Ad Visser en Penney de Jager.
Historisch Feit
Gijzeling tijdens Olympische Spelen in Munchen.
5 september 1972 (Leeftijd 59 jaar)

Notitie: Tijdens de 20e Olympische Spelen in Munchen gijzelen acht leden van de Palestijnse terreurgroep Zwarte September de Israelische sportploeg. De gijzeling wordt met geweld beeindigd op het vliegveld, waarbij zeventien doden vallen, alle gijzelaars en vijf terroristen.
Overlijden van een zusElsa Martha Große
2 juni 1977 (Leeftijd 64 jaar) Leeftijd: 66
Bron: Standesamt
Details citaat: Aktenummer: 333
Tekst:

Standesamt: Naumburg (Saale)

Begrafenis van een zusElsa Martha Große
juni 1977 (Leeftijd 64 jaar)
Adres: Friedhofsweg
Bron: Privé
Tekst:

Begraafplaats: Friedhof

Overleden 9 september 198415:30 (Leeftijd 71 jaar) Leeftijd: 71
Bron: Standesamt
Details citaat: Aktenummer: 445
Tekst:

Standesamt: Naumburg (Saale)

Begraven september 1984 (Leeftijd 71 jaar)
Adres: Friedhofsweg
Bron: Privé
Tekst:

Begraafplaats: Friedhof

Gezin met ouders - Bekijk dit gezin
vader
moeder
Huwelijk: 3 april 1892Altenburg, Naumburg (Saale), Merseburg, Sachsen, Preußen
1 maand
oudere broer
Carl Hugo Große
Geboren: 2 mei 1892 25 19Altenburg, Naumburg (Saale), Merseburg, Sachsen, Preußen
Overleden: 19 januari 1988Wolfen, Halle, Deutsche Demokratische Republik
8 jaar
oudere zus
Marie Ida ‘Ida’ Große
Geboren: 13 december 1899 32 27Altenburg, Naumburg (Saale), Merseburg, Sachsen, Preußen
Overleden: 28 juli 1988Naumburg (Saale), Halle, Deutsche Demokratische Republik
15 maanden
oudere broer
Karl Kurt Große
Geboren: 25 maart 1901 34 28Altenburg, Naumburg (Saale), Merseburg, Sachsen, Preußen
Overleden: 15 februari 1970Trebnitz, Halle, Deutsche Demokratische Republik
5 jaar
oudere zus
Ida Linna ‘Lina’ Große
Geboren: 2 mei 1906 39 33Naumburg (Saale), Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt, Duitsland
Overleden: 8 juli 1956Schöneberg, Tempelhof-Schöneberg, Berlin, Duitsland
3 jaar
oudere broer
Hugo Otto Große
Geboren: 20 maart 1909 41 36Naumburg (Saale), Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt, Duitsland
Overleden: 31 augustus 1942Durakovo, Tver, Central Federal District, Rusland
2 jaar
oudere zus
Elsa Martha Große
Geboren: 29 maart 1911 44 38Naumburg (Saale), Burgenlandkreis, Sachsen-Anhalt, Duitsland
Overleden: 2 juni 1977Naumburg (Saale), Halle, Deutsche Demokratische Republik
21 maanden
hij zelf
Willi Arthur GroßeWilly Arthur Große
Geboren: 13 december 1912 45 40Altenburg, Naumburg (Saale), Merseburg, Sachsen, Preußen
Overleden: 9 september 1984Naumburg (Saale), Halle, Deutsche Demokratische Republik
2 jaar
jongere zus
Hilda Frieda Große
Geboren: 10 mei 1915 48 42Altenburg, Naumburg (Saale), Merseburg, Sachsen, Preußen
Overleden: 3 januari 1986Naumburg (Saale), Halle, Deutsche Demokratische Republik
Gezin met Rosa Gertrud ‘Gertrud’ Kotte - Bekijk dit gezin
hij zelf
Willi Arthur GroßeWilly Arthur Große
Geboren: 13 december 1912 45 40Altenburg, Naumburg (Saale), Merseburg, Sachsen, Preußen
Overleden: 9 september 1984Naumburg (Saale), Halle, Deutsche Demokratische Republik
echtgenote
dochter
Brigitte Ida Rosa Große
dochter
Rosmarie Gertrud Große
zoon
Wilfried Franz Hugo Große

GeborenStandesamt
Details citaat: Aktenummer: G53
Tekst:

Gemeinde: Flemmingen

KrijgsmachtDeutsche Dienststelle (WASt)
Tekst:

Erkennungsmarke: -1889- St. Kp. Pi. E. B. 14 Feldpostnummer: 48770 A Dienstgrad: Pionier

Einsatzraum: 16.09.1942-22.09.1942 - Weißenfels 23.09.1942 - Chemnitz

KrijgsmachtDeutsche Dienststelle (WASt)
Tekst:

Erkennungsmarke: -- Feldpostnummer: 48100 B Dienstgrad: Pionier

Einsatzraum:

KrijgsmachtDeutsche Dienststelle (WASt)
Tekst:

Erkennungsmarke: -- Feldpostnummer: 48100 D Dienstgrad: Pionier

Einsatzraum: Wekrkreis IV (Dresden)

KrijgsmachtDeutsche Dienststelle (WASt)
Tekst:

Erkennungsmarke: -- Feldpostnummer: -- Dienstgrad: Pionier

Einsatzraum: Generalgouvernement Zurawice

KrijgsmachtDeutsche Dienststelle (WASt)
Tekst:

Erkennungsmarke: -- Einsatzraum: -- Feldpostnummer: -- Dienstgrad: Pionier

KrijgsmachtDeutsche Dienststelle (WASt)
Tekst:
  1. Kompanie Erkennungsmarke: -- Einsatzraum: -- Feldpostnummer: 23021 Dienstgrad: Pionier

Am 16 januar 1944 verwundet in Channolowo. Granatsplitter rechter Oberschenkel.

KrijgsmachtDeutsche Dienststelle (WASt)
Tekst:

Am 16 januar 1944 verwundet in Channolowo. Granatsplitter rechter Oberschenkel.

KrijgsmachtDeutsche Dienststelle (WASt)
Tekst:

Regio: Kurland

Stabs Kompanie Erkennungsmarke: -- Einsatzraum: -- Feldpostnummer: -- Dienstgrad: Pionier

Am ?-?-1945 gevangen genomen.

-- Dritte Kurlandschlacht -- Im Dezember setzte Frost ein, der verschlammte Boden gefror und erlaubte erneute Angriffsoperationen. Am 21. Dezember eröffnete um 07:20 Uhr morgens auf einer Breite von 35 km ein Artillerieschlag mit 170.000 Granaten den Angriff der 3. und 4. Stoß-, der 10. Garde-Armee sowie der 42. Armee. Die 3. Kurlandschlacht entwickelte sich an der Nahtstelle zwischen 16. und 18. Armee mit dem Ziel, den Kessel zu teilen und auf Libau vorzustoßen. Im Schwerpunkt verteidigten die 329., 225., 205. und 132. Infanterie-Division. Gegenstöße der 12. Panzer- und der 227. Infanterie-Division blieben erfolglos; die 132. Infanterie-Division konnte ihre Stellungen nicht mehr halten und wich aus. Unter Verlusten von 27.144 Gefallenen, Verwundeten und Vermissten gelang es am 23. Dezember 1944, die sowjetische Offensive zu stoppen. Über Weihnachten schwiegen die Waffen für zwei Tage; am 26. Dezember setzten die Sowjets ihre Offensive fort, zunächst südlich Tukkum, dann auch vor Libau. Bei Džūkste wurden die Stellungen der 19. lettischen SS- Division und der 227. Infanterie-Division überrannt, eilig zusammengezogenen Reserven gelang es, am 27. Dezember die Lage zu stabilisieren. Anfang 1945 standen noch etwa 400.000 Mann unter dem Befehl der Heeresgruppe. Die HKL verlief nun etwa 20 km südlich von Libau nach Osten bis hart südlich von Durbe und Schrunden, von dort an Frauenburg vorbei Richtung Tukkum zum Rigaer Meerbusen. Die 4. Panzer-Division, 32. Infanterie-Division, die abgekämpfte 227., die 218. und die 389. Infanterie-Division sowie die 15. lettische SS-Division wurden über Libau verladen und evakuiert. Am 15. Januar 1945 übergab Generaloberst Schörner die Führung der Heeresgruppe an Generaloberst Rendulic; dieser wurde jedoch nur zehn Tage später von Generaloberst von Vietinghoff abgelöst.

-- Vierte Kurlandschlacht -- Am 24. Januar 1945 eröffnete die Rote Armee mit elf Divisionen die 4. Kurlandschlacht. Die Angriffe beiderseits Prekuln, gefolgt von weiteren Angriffen zwischen Frauenburg und Tukkum zeigten die neue Taktik, an mehreren Stellen gleichzeitig anzugreifen und dadurch die Reserven des Gegners zu verzetteln. Im Schwerpunkt verteidigten die 30. Infanterie-Division und die überwiegend dänische SS-Division „Nordland“. Die Stellungen an der Vartaja mussten aufgegeben werden. Nachdem Eingreifreserven unterwegs waren, brachen weitere Angriffe gegen die 205. und die 215. Infanterie-Division bei Frauenburg sowie die 122. Infanterie-Division hervor. Die heftigen Angriffe erstickten nach Verlusten auf beiden Seiten in Schnee und Schlamm. Am 25. Januar 1945 erhielt die Heeresgruppe die Bezeichnung „Heeresgruppe Kurland“.

-- Fünfte Kurlandschlacht -- Am 20. Februar 1945 zählte die Heeresgruppe noch 352.000 Heeressoldaten, 21.000 Mann der Luftwaffe, 12.000 Mann der Waffen-SS sowie etwa 12.600 Mann des Reichsarbeitsdienstes und etwa 2400 Mann der höheren Stäbe. Lediglich die I. Gruppe des Jagdgeschwaders 54 flog mit ihren Focke-Wulf Fw 190 noch Unterstützungseinsätze für die Bodentruppen. Dessen erfolgreichster Jagdflieger Oberleutnant Otto Kittel war nach 267 Luftsiegen am 14. Februar 1945 gefallen. Die 5. Kurlandschlacht, die am 20. Februar 1945 mit heftigem Trommelfeuer und Schlachtfliegerangriffen begann, brachte den angreifenden 21 sowjetischen Schützendivisionen und 16 Panzerbrigaden trotz schwerster Verluste von 70.000 Mann kein Ergebnis. Lediglich das hart umkämpfte Džūkste ging verloren. Das seit dem 11. März einsetzende Tauwetter verwandelt alle unbefestigten Wege in Schlamm und hemmte jede Bewegung. Anfang März wurde die deutsche Zivilverwaltung in Kurland aufgelöst und die selbständige Republik Lettland ausgerufen.

-- Sechste Kurlandschlacht -- Am 10. März 1945 übernahm Generaloberst Rendulic erneut die Heeresgruppe, übergab jedoch bereits fünf Tage später das Kommando an Generalleutnant Hilpert, dem Befehlshaber der 16. Armee, der die Heeresgruppe bis zur Kapitulation führte. Am 18. März 1945 traten die sowjetischen Truppen zur 6. Kurlandschlacht an, um Frauenburg und Libau zu nehmen. Auch diese Schlacht wurde am 31. März ergebnislos abgebrochen. Am 12. März 1945 wurde den Soldaten der Heeresgruppe das Ärmelband Kurland als Kampfauszeichnung verliehen.

-- Kapitulation -- Als am 8. Mai 1945 die Heeresgruppe Kurland im Rahmen der Gesamtkapitulation der deutschen Streitkräfte die Waffen niederlegte, verließen auch die letzten fünf Schiffsgeleitzüge den Hafen Libau, begleitet von den letzten Jagdflugzeugen des JG 54. Mit den letzten Transporten gelangten trotz russischer Luftangriffe noch etwa 27.700 Mann nach Deutschland. Kurz zuvor hatte jede Division noch 125 Mann für den letzten Transport nach Deutschland melden können, und die angeschlagene 14. Panzerdivision sowie die 11. Infanteriedivision wurden fast vollständig evakuiert.

BiografieDeutsche Dienststelle (WASt)
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-- Geschichte -- 1946 wurde die Stadtverwaltung Frankfurt (Oder) von der Provinzialverwaltung und der Zentralverwaltung für deutsche Umsiedler beauftragt, ein Lager für die aus der Kriegsgefangenschaft der Sowjetunion zurückkehrenden Soldaten einzurichten. Die Nähe zum Gut Gronenfeld gab dem Lager seinen Namen. Bereits 1942 hatte das Reichsinnenministerium hier ein Lager für Fremdarbeiter errichten lassen. Nach dem Krieg nutzen die sowjetischen Truppen das Lager zuerst als Sammellager für Kriegsgefangene und ab dem 29. April 1946 als Quarantänelager.

Im März 1946 wurde für das Lager durch das Sozialamt Frankfurts die Einstellung von Personal vorgenommen, das Aufräum- und Instandsetzungsarbeiten im Lager vornehmen sollte.

Der Bericht über eine Besichtigung des Lagers am 9. Mai 1946 macht den schlechten Zustand des Lagers deutlich. Die Fenster der Baracken waren zerbrochen oder fehlten, ebenso die Türen. Die Dächer waren undicht, und es gab kein fließendes Wasser.

Mitte April 1946 wurde eine eigene Lagerverwaltung bestimmt, die der Provinzialverwaltung Brandenburg unterstellt und von Frankfurt beaufsichtigt wurde. Lagerleiter wurde Max Homann.

Am 27. Juli 1946 erreichten die ersten Heimkehrer das Lager, welches inzwischen weitgehend instandgesetzt worden war. In Frankfurt angekommen, wurden die Männer entweder in der Hornkaserne oder im Lager Gronenfelde von Mitgliedern der SED begrüßt und auf die neue Situation Deutschlands vorbereitet. Später übernahmen auch andere Parteien diese Funktion. Vom Lager wurden die Männer, abhängig von ihrem Wohnort, weitergeleitet. Medizinisch standen neun Ärzte, 30 Krankenschwestern und sechs Sanitäter zur Verfügung. Die ersten Transporte kamen vor allem aus Ungarn, Polen und Rumänien, erst später aus der Sowjetunion. Als die ersten Transporte aus der Sowjetunion eintrafen, gab es eine Veränderung des Ablaufs. Bis dahin waren die Männer direkt im Lager Gronenfelde angekommen. Jetzt wurden sie zuvor im Lager Hornkaserne, Bezeichnung Kriegsgefangenenlager 69 Frankfurt Oder, aufgenommen, wo sie entlaust wurden und sich waschen konnten. Über die dortige Behandlung durch die deutsche Lagerpolizei gab es wiederholt Beschwerden. So tauschten sie, unter dem Vorwand, in Gronenfelde würden ihnen alle Rubel abgenommen, Geld zu schlechten Kursen um, stahlen Geld und tauschten gute Kleidung der Heimkehrer gegen verschlissene aus. Am nächsten Tag wurden sie ins drei Kilometer entfernte Lager Gronenfelde geschickt, wo der weitere Transport organisiert werden konnte. Das Lager tauschte die mitgebrachten Rubel im Verhältnis 1 Rubel für 2 Reichsmark um, nach der Währungsreform der Sowjetunion ab dem 1. April 1948 erhielten die Männer 0,63 RM pro Rubel. Die Presse berichtete am 25. September 1946 ausführlich vom Lager, als der 120.000. Gefangene das Lager passierte. Auch hatten sich Vertreter von Behörden, Parteien und Gewerkschaften dazu eingefunden. Am 27. September 1946 trafen die ersten zivilen Gefangenen aus der Sowjetunion im Lager ein. Bis 1947 wurden Verstorbene auf dem Nuhnen-Friedhof bestattet, danach auf dem Stadtfriedhof Frankfurts. Um die Krankenhäuser Frankfurts zu entlasten, wurden ab dem 10. September 1946 zweimal pro Woche Lazarettzüge eingesetzt, welche Kranke in Richtung ihrer Heimat transportierten. Der erste Zug transportierte 689 Kranke, drei Ärzte, zehn Sanitäter und 18 Schwestern. Vom Juli bis zum Dezember 1946 starben 492 Heimkehrer in Frankfurt. Das Hauptpostamt Frankfurts eröffnete 1947 eine Poststelle im Lager, welche ein Jahr darauf noch erweitert wurde. Damit bestand die Möglichkeit, an drei Schaltern Telegramme abzuschicken und zwei Telefonapparate zu nutzen. Die Beförderung von Postkarten war dabei kostenlos. Um die medizinischen Kapazitäten des Lagers zu erweitern, wurde am 17. Juli 1947 zwischen dem brandenburgischen Ministerium für Arbeit und Soziales und der Stadt Frankfurt ein Vertrag zur Übernahme des städtischen Behelfskrankenhauses Westkreuz in der Breiten Straße 24, heute Rosa-Luxemburg-Str., geschlossen.

Am 27. Juli 1947 wurde das einjährige Bestehen des Lagers gefeiert, dazu hielt der Intendant des Stadttheaters Assmuss auf einer Kundgebung die Eröffnungsrede. Weiterhin sprachen der Oberbürgermeister Wegener und der Bürgermeister Frankfurts Jentsch und andere. Am 26. Oktober 1947 wurde mit Rudi Ohme der 300.000. Heimkehrer durch das Lager geleitet, was für eine Kundgebung im Lager genutzt wurde. Eine Personalaufstellung vom 19. September 1947 gab 67 Angestellte für das eigentliche Lager an, davon einen Arzt und zwei Sanitäter. Weiterhin gab es in der Sanitätsstation Westkreuz 39 Angestellte, darunter zwei Ärzte sowie das Transportpersonal mit 34 Angestellten, davon vier Ärzte. Hinzu kamen noch einige Mitarbeiter, die nicht direkt der Lagerverwaltung unterstanden. Im Winter des Jahres '47 kam es zu einem kritischen Brennholzmangel. Die Situation war wohl durch mangelnde Initiative der Lagerleitung verursacht worden. Landesminister Schwob schrieb am 17. Dezember 1947 an den Frankfurter Oberbürgermeister: Bezeichnend ist, dass es allen anderen Lagern gelungen ist, ausreichend Vorräte an Holz heranzuschaffen, und dass nur allein Gronenfelde dies nicht erreicht hat. Es bleibt daher nur übrig anzunehmen, dass der Lagerleiter nicht die Entschlußkraft besitzt, schwierige Situationen zu meistern.

Am 27. Januar 1948 brach in der Geschäftszimmerbaracke ein Brand aus, der durch die Feuerwehr gelöscht werden musste. Dabei wurde der illegale Waffenbesitz des Lagerleiters Vogel offenbar, der daraufhin sofort entlassen wurde, und der bis dahin stellvertretende Leiter Rösch wurde zum kommissarischen Leiter bestimmt. In dem Winter machte sich auch ein Mangel an Heizmaterial bemerkbar. Ab dem 1. April 1948 wurde Bernhard Janke, bisher politischer Instrukteur des Lagers, zum Lagerleiter ernannt. Im Sommer 1948 führte ein Wanderkino drei Monate lang im Lager Filme vor. Ab dem Sommer 1948 wurden die Einwohner Brandenburgs, Berlins, Mecklenburgs, Sachsens und Sachsen-Anhalts direkt nach Hause geschickt statt über ein weiteres Lager. Daher errichtete das Reichsbahnamt 7 eine Fahrkartenausgabe ein. Die Finanzierung der Fahrkarten erfolgte durch die einzelnen Länder.

Die Gesundheitssituation der Heimkehrenden besserte sich im Verlauf der Jahre deutlich. 1947 waren etwa 70 Prozent krank, 1948 nur noch 12 Prozent. Auch die Notwendigkeit zur Einweisung in ein Krankenhaus war gesunken; 1947 waren es 0,5 Prozent, 1948 0,33. Durch diese verbesserte Situation wurde eine Entlastung der Sanitätsstationen und Krankenhäuser spürbar. Daher konnte der Rat der Stadt Frankfurts am 18. Mai 1948 die Sanitätsstation Westkreuz übernehmen.

Ankunft im Lager (1948) Im 4. Quartal 1948 sank die Zahl der durch das Lager geleiteten Menschen stark, und im Januar und Februar 1949 blieben die Transporte vollständig aus. Ende März 1949 stiegen die Transporte dann schlagartig wieder an und verlangten die Durchschleusung von 31.000 Menschen innerhalb von zehn Tagen. Ebenfalls Anfang 1949 wurde Herr Ziegelsdorff Leiter des Lagers, der aber am 7. September desselben Jahres entlassen wurde und am 12. September 1949 durch Ernst Schäfer ersetzt. Am 27. März 1949 gab es einen kleineren Brand, der durch einen Ofen ausgelöst wurde. Der Schaden war aber gering. Im September 1948 wurde ein Geschäft im Lager errichtet. Aufgrund der stetig wachsenden Nachfrage wurde 1949 zusätzlich ein Laden der HO eröffnet. Am 13. April 1949 traf im Lager Gronenfelde der erste Transport Vertriebener aus den jetzt polnischen Gebieten ein. Ab September 1949 wurde begonnen, die bis dahin geführten Registrierlisten in eine Kartei zu überführen, um so einen besseren Zugriff auf die Daten zu haben. Im Dezember 1949 wurde der größte Durchgang von Gefangenen, ca. 95.000, verzeichnet. Im Januar 1950 kamen die letzten Transporte aus Brest nach Frankfurt mit etwa 18.000 Heimkehrern und Zivilinternierten.

Nach dem Ende dieser Transporte wurde das Lager ab Februar 1950 auf die Durchleitung von Umsiedlern aus Polen im Rahmen der Familienzusammenführung umgestellt. Primär sollten dafür allerdings die Lager in Wolfen und Fürstenwalde genutzt werden. Am 20. Februar 1950 kamen die ersten Umsiedlertransporte aus Polen an. Ende März 1950 wurden neue Kriegsgefangenentransporte aus der Sowjetunion angekündigt. Der Lagerleiter Ernst Schäfer trat 1950 zurück und wurde am 15. April von Erich Slupik ersetzt. Am 3. Mai 1950 passierte der letzte Heimkehrertransport Gronenfelde. Am 6. Mai 1950 wurde vom Berliner Rundfunk aufgrund einer Information der sowjetischen Nachrichtenagentur Tass das Ende der Rückführungen mitgeteilt. Daher wurde der Stadtverwaltung Frankfurt am 15. August 1950 das Lager übergeben, womit die Geschichte des Lagers endete.

OverledenStandesamt
Details citaat: Aktenummer: 445
Tekst:

Standesamt: Naumburg (Saale)

BegravenPrivé
Tekst:

Begraafplaats: Friedhof